
1933
Gründungsjahr
Bereits 1933 gründete Theodor Klaas, der Vater des heutigen Firmeninhabers Ludger Klaas, seine Firma im westfälischen Werne. Als Bauunternehmer errichtete er vornehmlich große Gebäude wie Schulen und Kirchen – und dachte zu diesem Zeitpunkt noch nicht an Aufzüge oder gar Krane.
1947
1. Schrägaufzug
Aus jahrzehntelanger täglicher Zusammenarbeit mit Steinträgern, Mörtelträgern, Zimmerleuten und Dachdeckern – mit einem Wort aus persönlicher Erkenntnis der schweren Arbeit am Bau – wurde die Idee zum Schrägaufzug geboren. 1947 ließ Klaas sich den ersten Aufzug aus U-Schienen mit einem Fassungsvermögen von 150 l in einer Schmiede in Werne bauen.
1954
Baumaschinenfabrik
Die unternehmerischen Aktivitäten wurden stetig weiter entwickelt, größere Bauprojekte wie Kirchen und Schulen wurden erbaut. Zusätzlich wurden ein Baustoff- und ein Kohlenhandel betrieben. Am 01. Januar 1954 war es dann soweit und die Theodor Klaas Baumaschinenfabrik wurde gegrüdet. Der erste Klaas Schrägaufzug wurde bereits im April auf der Industriemesse in Hannover präsentiert.
1962
Umzug Produktion
Der stetig steigende Absatz der Schrägaufzüge machte eine Erweiterung erforderlich. Da der Platz in Werne nicht ausreichte, verlagerte Theodor Klaas seinen Firmensitz in das 17 km entfernt gelegende Ascheberg. Die neue Produktionsstätte ermöglichte nun den Bau von Schrägaufzügen unter räumlich professionellen Bedingungen.
1969
Ludger Klaas tritt ein
Nachdem er seine Ausbildung zum Elektriker bei der Firma Lange in Dortmund erfolgreich abgeschlossen hatte, stieg Ludger Klaas 1969 in die väterliche Baumaschinenfabrik ein. 1970 heiratete er seine Frau Maria und machte sein Fachabitur, ehe der Bund rief und er die Firma nur noch nach Dienstschluss und an Wochenenden unterstützen konnte. Nach Beendigung seines Wehrdienstes stellte er sich ab Januar 1973 wieder voll in den Dienst der Baumaschinenfabrik.
1972
LM-D mit Alu-Schienen
Zu Beginn der 70er Jahre wurde der Alu-Aufzug in Form der LM-Serie (Leichtmetall-Serie) entwickelt, der bis auf 20 m azsdrehbar war. Um den Schrägaufzug und seine Ensatzmöglichkeiten einem breiten Publikum vorzustellen, wurden nun verschiedene Ausstellungen, wie die Handwerksmesse München oder der Dachdeckerverbandstag, besucht.

1975
Erweiterung Produktion
Im Jahre 1975 wurde die Produktionsstätte in Ascheberg zum ersten (aber nicht zum letzten!) Mal erweitert, um der steigenden Nachfrage Rechnung zu tragen.
1978
Hydraulischer Aufzug
Mitte der 70er Jahre begann der Trend zur Hydraulik, den auch Klaas nicht verschlief. Im Gegenteil, mit dem ersten hydraulischen Schrägaufzug im Jahre 1978 wurden Akzente gesetzt. Im darauf folgenden Jahr stellte die Firma Klaas den 1. Aufzug vor, der bis auf 34 Meter ausgefahren werden konnte.
1980
Der Ziegelboy
Der Ziegelboy, ein kleiner aber feiner Helfer, sorgte 1980 für eine wahre Revolution auf dem Dach. Das komplett aus Aluminium gefertigte Zubehörteil sparte durch seine Rollen unter der Ziegelablagefläche das beschwerliche Ziegelwerfen auf dem Dach ein. Dies bedeutete für alle Dachdecker eine enorme Ersparnis an Zeit bzw. Personal. Der Ziegelboy startete kurz nach Markteinführung voll durch und sorgte bei der Firma Klaas für eine hohe Beschäftigung.
1990
Entwicklung Alukran
Die Frage, wie höhere Lasten schneller und mit größerer Reichweite auf der Baustelle bewegt werden können, beschäftigte Ludger Klaas schon lange. Anfang der 90er Jahre begann er mit der Entwicklung eines Aluminium-Kranes, der all diese Eigenschaften mit einem 7,5 t LKW Fahrgestell verband. Schließlich sollte der Kran mit dem Führerschein Klasse 3 zu steuern sein.
1993
1. LKW-Kran
1993 wurde der 1. Kran, ein K28/7 aufgebaut auf einen LKW, ausgeliefert. Dieses Modell hatte bereits eine Tragkraft von 500 kg, die jedoch im Laufe der Zeit noch deutlich gesteigert wurde.
1994
Alu-Kranbau GmbH
1994 wurde die Klaas Alu-Kranbau GmbH gegründet, denn das jüngste Produkt der Firma – der Alu-Kran – feierte seinen Durchbruch. Da es am alten Firmenstandort, der Raiffeisenstraße 19, keine Expansionsmöglichkeiten mehr gab, wurde die Produktionsstätte für Alu-Krane, dank des Engagements der Gemeinde Ascheberg kurzerhand auf die gegenüberliegende Straßenseite, Raiffeisenstraße 24, verlegt.

1999
Produktion Aufzüge
Im Jahr 1999 wurde neben der Kranbau-Produktionsstätte eine neue Fertigungshalle für Schrägaufzüge gebaut. Auf diesem Weg konnten Fertigungsprozesse optimiert und die Weiterentwicklung des Schrägaufzuges voran getrieben werden. Dem Trend im Bereich der Bauaufzüge hin zu mehr Komfort, Sicherheit, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit trägt die Firma Klaas durch die Integration neuer Entwicklungen Rechnung.
2000
Prüfturm & IVECO
Im Jahr 2000 wird auf dem Firmengelände ein Prüfturm errichtet. Darüber hinaus startet ein Projekt: Auf der Suche nach einem geeigneten Partner für die Entwicklung einer Höhenrettungs- und Löscheinheit auf einem normalen Feuerwehrauto, gerät die Firma Klaas in den Focus von Iveco Magirus. Aufgrund der leistungsfähigen Entwicklungsabteilung sowie der langjährigen Erfahrungen im Bereich der Alu-Masten, fällt die Wahl auf die Firma Klaas.
2003
Multistar nach China
Nach drei Jahren der Entwicklung wird der 1. Multistar (damals noch unter dem Namen Octopus) – ein weltweit einmaliges Hubrettungsgerät als Kombinationsfahrzeug – nach China ausgeliefert. Der Multistar kann sowohl zum Löschen als auch zur Personenrettung zum Einsatz kommen.
2004
1.000ster Alu-Kran
2004 wird die bereits vorhandene Unterstellhalle für Fahrzeuge verlängert. Darüber hinaus wird ein separates Außenlager für Kranzubehör gebaut. Der Verkauf von Klaas-Kranen boomt: Der 1.000 Klaas-Kran wird verkauft. Aufgrund des wachsenden Vertriebes an Kranen und Aufzügen in die neuen Bundesländer, und der daraus resultierenden Nachfrage an Service, wurde im Jahr 2004 eine Niederlassung in Gera eingerichtet.
2005
TS-Mastprofil & Service- und Vertriebs GmbH
Seit Mai 2005 wird das exklusiv von Klaas entwickelte TS-Alu-Mastprofil verwendet. Die TS-Schienen stellen eine weitere Optimierung der Klaas-Krane dar, denn sie nehmen einerseits die Dynamik des Werkstoffs Aluminium auf, bieten andererseits aber ebenso eine hohe Festigkeit und Maststabilität. Beides führt zu hervorragenden Fahreigenschaften der TS-Masten im Kranbetrieb.
2007
Bau einer Servicehalle
Das in der Praxis bewährte TS-Profil wird nun auch im Bereich der Anhängerkrane eingesetzt. Die in den letzten Jahren immer wieder erfolgten Erweiterungen der Produktionsstätte finden nun im Neubau einer Servicehalle, in der Krane und Aufzüge repariert und gewartet werden, ihren Abschluss.

2010
Vorstellung des neuen Klaas Alufivers
Im Jahr 2010 zeigt Klaas die nächste Weiterentwicklung im Bereich der Brandschutztechnik: Der Klaas Alufiver. Auf Basis der Klaas Alu-Krane und Alu-Arbeitsbühnen bietet das Klaas Alufiver Konzept die multifunktionale Unterstützung für den Feuerwehrmann im Einsatz.
2011
Neue Produktionshalle in Ascheberg
Zur Einweihung der 3000m² großen Halle lut die Familie Klaas alle “helfenden Hände” ein. Mit den Handwerkern wurde eine Einweihungsparty mit viel Spaß gefeiert, eine Woche später sollte wurden den Klaas Kunden das neue Produktionszentrum vorgestellt.
75 Jahre Familienunternehmen Klaas
Die Geschichte der Firma Klaas lässt sich wohl am Besten in Bildern wiedergeben. Verfolgen Sie doch bitte unsere Navigation und bekommen einen Eindruck wie wir mit Ihrer Hilfe zu dem erfolgreichsten Unternehmen im Alu-Kranbaugewerbe geworden sind. Neben den verschiedenen Produkten können Sie den Wachstum des Unternehmens direkt mitverfolgen. Nicht nur die Klaas Produkte haben sich in den Jahren weiterentwickelt auch das Betriebsgelände wurde den aktuellsten und technisch neusten Gegebenheiten angepasst. Um Krane, Aufzüge und Feuerwehrgeräte auf technisch neustem Stand zu produzieren und zu warten wurde Ascheberg als Standort im Laufe der Zeit immer weiter gestärkt!
